Betriebliche Umschulungen

Arbeitnehmer müssen sich im Laufe ihres Berufslebens so einigen Herausforderungen stellen, die durch einen veränderten Arbeitsmarkt oder veränderte Lebensumstände auf sie zukommen. Sei es durch technologische Entwicklungen, den Wechsel der Arbeitsstelle oder gesundheitliche Einschränkungen. Um einen komplett neuen Weg einzuschlagen, der zielgerichtet auf einen schnellen Berufseinstieg setzt, bietet sich in vielen Fällen eine betriebliche Umschulung an.

Hoher Praxisanteil – solide Basis für beruflichen Erfolg

Überbetriebliche Umschulungen setzen sich in der Regel aus 75% Unterrichtsinhalten und 25% Praxisanteil in Form eines Praktikums zusammen.

Eine betriebliche Umschulung hingegen ist dual strukturiert, sie erfolgt also sowohl in einem Ausbildungsbetrieb als auch im Schulunterricht. Damit kommt sie der klassischen Berufsausbildung am nächsten. Der innerbetriebliche Praxisteil umfasst nahezu 70% der Ausbildung. Der fachtheoretische Teil von etwa 30% wird bei Hartnack im bewährten Face-to-Face-Unterricht vermittelt.

Perfekter Neueinstieg mit Zukunftsaussichten

Auch für betriebliche Umschulungen gilt: Eine Umschulung kann nur machen, wer sich schon im Berufsleben befindet, also über eine abgeschlossene Ausbildung oder Berufserfahrung verfügt. Die Zielgruppe für betriebliche Umschulungen sind vor allem Arbeit­nehmer, die schon längere Zeit nicht mehr arbeiten können. Beispielsweise, weil der erlernte Beruf nicht mehr gefragt ist. Dann bietet sich eine betriebliche Umschulung an.

Finanzierung durch Leistungsträger

Die Kosten für eine betriebliche Umschulung werden üblicherweise von einem Leistungsträger übernommen, also beispielsweise von der Arbeitsagentur oder einem Jobcenter. Außerdem übernimmt der Leistungsträger in der Regel weitere Kosten, zum Beispiel für die Unterbringung an einer weiter entfernten Schulungsstelle, für Fahrtkosten, Arbeitsbekleidung oder die Sozialversicherung.

Zeitnah von der Umschulung zur Festanstellung

Grundsätzlich bieten betriebliche Umschulungen eine größere Nähe zum Arbeitsmarkt und damit zu potenziellen Arbeitgebern als überbetriebliche Ausbildungen. Damit  wachsen die Chancen erheblich, nach der Umschulung zeitnah in eine Festanstellung übernommen zu werden.